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100km Lauf Wiener Prater!
6.6.2010
Am 6.6.2010 lief ich einen 100km Lauf im Wiener Prater zu Testzwecken.
Im Hintergrund wird hart trainiert für das Race Across Burgenland. 220km, 1500hm von Kalch nach Kittsee. Da schon 12 Stunden laufen ziemlich starke Schmerzen ab und zu hervorheben ist es immer wieder gigantisch zu sehen, wie der Körper es dennoch schafft, dass doppelte und dreifache zu meistern.
Nun stand aber ein besonderer Lauf an. Der 100km Lauf im Wiener Prater wo ich 2008 meine 100km Bestleistung mit 08:02:12 lief.
Okay, diesesmal standen die Chancen sehr gering um in die Nähe zu kommen. Schon alleine das, was ich mir vorher angetan habe. Es hieß SCHLAFENTZUG zu machen. Das heißt kein Äuglein zu zu machen, 24 Stunden wach sein und dann einen 100km Lauf laufen. Das ist ein Trainingsteil für das RaceAcross Burgenland, und jaa es war eine interessante Erfahrung.
Um 4 Uhr in der Früh entschloss ich mich auf den Weg nach Wien zu machen.
Start war um 6:00 in der Früh. Die Wettervorhersagen waren auf Hitze eingestellt: 30Grad, Sonnenschein, Schwül. Das erste mal das ich froh war, das dieser Lauf bei derPrater Hauptallee stattfand wo zumindest doch mehr Schatten war.
Mit der Startnummer 19 bereitete ich mich müde aber nachein paar Cola intus vollauf auf das Rennen vor. Und der Start, ein kleines Häufchen von Ultras versammelten sich zum Start. Pünktlich um 6:00 war der Start.
Ich lief mittelschnell konnte mich aber gut zurückhalten. Hörte genüsslich Musik und genoss in den frühen Morgenstunden noch die kühlen Temperaturen, was sich ja ab 11:00 Schlagartigänderte.
Die Veranstaltergruppen feuerten uns brav an, Applaudierten immer, was natürlich motivierte bei dem wenig anzahl von Zusehern.
Nicht meckern, laufen. So gings weiter. Einmalig heuer war auchein 50km Lauf. Diese starteten um 12:00.
Ich lief derzeit auf Platz.1 hatte jedoch einen stillen Konkurrenten...hehe besser gesagt Konkurrentin! Eine Top-Athletin aus Italien die ebenfalls im Italienischen Nationalteam dabei ist. Männer und Frauen und Ultra..hier gibt es keine Unterschiede. Wenn man bedenkt das manch Frauen schneller laufen als manch bester Top-Ultra Athlet.
Ich machte mir meinen Spaß mit Ihr. Ich ließ sie bei KM 50 mich überholen. Nur mit dem Hintergedanken, "Gefährlich oder nicht?"... nach 2 Stunden (70km) sah ich "JA"--> Gefährlich. Ich überholte Sie wieder und gab Stoff. Sehr schnell, da kam wie aus Geistesblitz der Trainierende Top LCC Wien Athlet Sunghi Alfred und gab mir den Tipp nicht allzu Große Schritte zu machen sondern kleine dafür schnelle Laufschritte. Fand ich sehr nett =).
Machte ich natürlich, und versuchte weiterhin Boden gut zu machen. Die Macke ging auch auf. Die Italienerin war 7 Minuten hinter mir als ich überglücklich aber vollauf angeschlagen ins Ziel kam. Die Zeit, bin ich vollauf zufrieden. Nach diesem Schlafentzug, dieser Hitze und den Kampf auf den Tagessieg konnte ich mit 8 Stunden 24 Minuten zufrieden in die Zukunft blicken.
Großen Dank gebührt meinen zwei Betreuern Alex und Susanne die mich brav unterstützten und mich die letzten Stunden ins Ziel mit Ihrer wahnsinns Motivation hineintrugen.
Mit der Fahne 100km Finisher lief ich immer wieder berührend ins Ziel, küsste den Boden des Praters und verabschiedete mich mit großer Freude aus Wien.
Dieser Tag war ein gute Tag, der es wieder In sich trug.
Ergebniss+ Fotos+ Bericht: Demnächst unter:
http://at.srichinmoyraces.org/
Song of this Race:
Staubkind, als ich fortging
http://www.youtube.com/watch?v=MMWoQK45OOA
Ganz Liebe Grüße
Euer
Rainer Predl
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